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Presse:
Reviews:
Das FM Trio zählt zu jenen Formationen, die sich voll
und ganz in den Dienst der musikalischen Ausdruckskraft
stellen. Natürlich und magisch wirkt diese Musik. Doch
manchmal lauern gefährliche Strudel oder Stromschnellen
- oder sogar ein wilder Wasserfall.
Tom Gsteiger, Der Bund
Gerade erschienen ist das zweite Album vom FM Trio, mit
dem der Pianist Fabian M. Mueller, Bassist Kaspar von
Grünigen und Drummer Fabian Bürgi die Erfolgsgeschichte
des Trios fortsetzen. Kurze, aus dem Stegreif gespielte
Miniaturen wechseln mit längeren, ausnotierten
Originalkompositionen. Doch auch in diesen Originals
sind es oft kurze, sich wiederholende Phrasen, die einen
melodisch-harmonischen Prozess in Gang setzen, an dessen
Ende eine faszinierend schillernde Improvisationsmusik
steht.
JAZZTHING Deutschland
Dank der grossartigen rhythmischen Arbeit des
Schlagzeugers Fabian Burgi, der ständigen pulsiven
Wechsel des Bassisten Kaspar von Grünigen und der
grossen Leichtigkeit mit welcher der Pianist Fabian M.
Mueller von einer europäischen Herangehensweise in eine
typisch schwarze perkussive Phrasierung wechseln kann,
veröffentlicht das FM Trio eine wichtige und qualitative
Aufnahme.
ALL ABOUT JAZZ Italien
Die CD beginnt mit perkussiven Geräuschen, man spielt
gerne mal im Flügel, nimmt sanfte Präperationen vor oder
greift zum afrikanischen Daumenklavier. Überhaupt hört
man öfter einen afrikanischen Einfluss, denkt eher an
schwarze Jazzpianisten wie Randy Weston oder gar
Abdullah Ibrahim denn an die üblichen Trioverdächtigen
Jarrett oder Evans. Eine fesselnde CD!
Fono Forum Deutschland
Leidenschaftlich, mächtig und hochwertig interpretiert
das Trio die Kompositionen von Pianist Fabian M.
Mueller. Kaspar von Grünigen am Bass und Fabian Bürgi am
Schlagzeug ergänzen die Stücke mit eigenen
Weiterentwicklungen und Soli und beweisen dabei eine
Leichtigkeit, ohne unstrukturiert zu wirken. Das
zeitgenössische Jazz-Trio bekennt sich zu seinem
kompositorischen Rahmen und füllt ihn mit gewaltigen
Gefühlsäußerungen. Das FM Trio hat sich über die Grenzen
der Schweiz hinaus einen Namen gemacht. Mit ihrer ganz
eigenen Klangsprache erschafft die Formation aus einem
authentischen, spannenden Wechselspiel ein harmonisches
Ganzes. Bei solchen Musikern braucht man um die Musik
wirklich keine Angst haben.
Süddeutsche Zeitung
Bis in die zarten Verästelungen gehauchter
Mikrointervalle reizen die Schweizer Musiker auf „Ligne
libre“ die Bandbreite moderner Jazzmusik aus. Es kommt
nie zum Stillstand, Bewegung treibt den Fluss der Musik.
Hier sind drei junge Enthusiasten am Werk, denen
Tradition wichtig, aber nie genug ist.
KULT-Magazin Österreich
Das Schweizer FM Trio tastet sich entspannt durch elf in
der Länge extrem variierende, in nur zwei Tagen
eingespielte Eigenkompositionen. Melodische Raffinessen,
flexible Rhythmen und eine köstlich pulsierende
Dramaturgie zeichnen „Ligne Libre“ aus und werden das
Kennerherz entzücken.
Saarbrücker Zeitung
Als Shooting Star der Schweizer Szene ist der St. Galler
Pianist Fabian M. Mueller ein viel beschäftigter Mann;
nach Live-Acts mit den Gruppen “Jalazz“ und “Box“
erscheint nun der erste Tonträger seiner eigenen
Formation. Das “FM Trio“ mit Kaspar von Grünigen, Bass,
und Fabian Bürgi, Schlagzeug, orientiert sich
stilistisch am Temporary Jazz. Mit “Alone“ beweist die
Band vom ersten Takt an, dass die Musiker harmonieren
und gekonnt interagieren. Dadurch entfalten sie einen
treibenden Groove. Müllers melodiöse Stilfiguren fügen
sich passgenau in das Spiel seiner Partner. Das lässt
Raum für solistische Ausflüge, auch wenn nur feine
Melodielinien dafür die Klammer bilden. Trotz dieser
flüchtigen Leichtigkeit fehlt es nicht an
kompositorischer Strenge. Klanglandschaften breiten sich
aus, werden aber nie unbestimmt, sondern bleiben stets
strukturiert.
Jazz’n’More Schweiz
Kaspar von Grünigen (Bass) und Fabian Bürgi (Drums)
halten geschickt die kipplige Balance zwischen Vorlage
und Freiheit, Kontrolle und Variationen. So werden
harmonisch komplexe Gefüge durchexerziert und lustvoll
seziert. Das Ergebnis klingt äußerst entspannt, das
Piano wird zunächst zurückhaltend angerührt, der Bass
verträumt gestrichen, das Schlagzeug summt und sirrt
bewusst leise. Dann holt die Combo gewissermaßen Luft,
die Akkorde schwellen an, Bürgi lädt den Groove mit
Energie auf, von Grünigen erreicht ekstatische Punkte.
Das Thema entfaltet sich, sackt leicht ab, kreist wie
eine Murmel, verspielt, absichtslos, um wie durch ein
Wunder im Loch zu landen.
Fürther Nachrichten
Ein leiser Beginn am Piano, ein melancholisch
gestrichener Bass, zurückhaltendes Zischeln und Rascheln
am Schlagzeug, dann ein Lauterwerden, ein Anschwellen zu
einem grossen Klanggewitter. Am Schluss wieder der
Rückfall in gedankenversunkene Akkorde - mit viel
Umsicht für rhythmische Strukturen, kurz aufscheinende
melodische Momente und ein feinsinnig abgestimmtes
Zusammenspiel werden die musikalischen Ideen von den
drei konzentrierten Musikern umgesetzt. Assoziationen
macht man sich als Zuhörer besser selber, verfolgt
gespannt, wenn mit Griffen in die Saiten des Flügels
Experimentierfreude demonstriert wird, Mueller - während
er mit der linken Hand noch das Piano spielt - mit der
rechten eine Flöte bedient oder von Grünigen seinen Bass
knarzen lässt.
Herrenberger Zeitung
Ein sehr gut aufeinander eingespieltes Team, das mit
viel Umsicht für die rhythmischen Strukturen, die
melodischen Konzentrationspunkte und ein subtil
abgestimmtes Interplay, seine musikalischen Ideen
umsetzt.
Liechtensteiner Volksblatt
Fabian M. Mueller hat mit seinem Trio ein eigentliches
Zeugnis musikalischer Frühreife vorgelegt. Was er
zusammen mit Fabian Bürgi am Schlagzeug und Kaspar von
Grünigen am Bass im Studio von Radio DRS in Zürich
aufgenommen hat, kommt so unaufgeregt und relaxed daher,
dass man darüber ins Grübeln kommt.
Appenzellerzeitung
Dass Fabian M. Mueller in seinem Trio zu einer eigenen
Sprache gefunden hat, liegt nebst der hohen
Spielfertigkeit primär an der Transparenz dieses
Ensembles. Fabian Bürgi am Schlagzeug und Kaspar von
Grünigen am Kontrabass billigen ihrem Regisseur jenen
Raum zu, den er braucht, um seine oftmals elegischen
Erzähllandschaften auszubreiten. Von Grünigen und Bürgi
sind aber mehr als treue Begleiter; sie sind Müllers
kommunikativer Widerpart, seine erzählerischen
Souffleure, gleichsam seine Entschleuniger und seine
Vorantreiber.
St. Galler Tagblatt
Mit viel Leidenschaft wird gespielt, interpretiert und
improvisiert. Man hat als Trio perfekt zusammengefunden
und agiert miteinander und verzichtet auf
selbstverliebtes Virtuosentum. Dies wird besonders
deutlich in den improvisierten kurzen Miniaturen, die
zwischen den längeren Kompositionen eingeschoben werden.
Hier wird besonders klar, welch aussergewöhnliche Könner
zusammen gefunden haben.
MusikAnsich Deutschland |